
Dr. Neda Berger
Präsidentin & Gründerin
Strategie · Kultur · Medien
Journalistin, Herausgeberin und kulturelle Brückenbauerin, die die Arbeit der Gesellschaft seit ihrer Gründung in Wien prägt.
Profil
Biografie
Dr. Neda Berger ist österreichische Journalistin, Herausgeberin und kulturelle Brückenbauerin. Sie wurde in Moskau geboren, lebt seit 1976 in Wien und arbeitet auf Russisch, Deutsch, Englisch und Spanisch.
Als Gründerin und Präsidentin prägt sie seit 2008 die kulturelle, gesellschaftliche, mediale und diplomatische Arbeit der Österreich–Turkmenischen Gesellschaft.
Herkunft und Ausbildung
Die geborene Neda Gilels ist eine Nichte des weltbekannten sowjetischen Pianisten Emil Gilels (1916–1985). Sie besitzt die österreichische Staatsbürgerschaft.
Von 1962 bis 1967 studierte sie am Maurice-Thorez-Institut für Fremdsprachen in Moskau und schloss als Lehrerin und Dolmetscherin für Deutsch und Spanisch ab. 1991 absolvierte sie an der Universität Wien einen Spezialkurs für Kommunikationswissenschaft und Massenmedien.
Arbeit für die Gesellschaft
Die Österreich–Turkmenische Gesellschaft wurde am 18. August 2008 in Wien im Zusammenhang mit dem ersten offiziellen Besuch des turkmenischen Präsidenten in Österreich gegründet. Im März 2011 eröffnete Berger die mehrsprachige Website mit Berichten aus Politik, Diplomatie, Wirtschaft, Kultur und Sport für Leserinnen und Leser in mehr als 25 Ländern.
Am 12. Juni 2013 wurde die Gesellschaft vollwertiges und ständiges Mitglied von PAN – Partner aller Nationen, dem Dachverband österreichisch-ausländischer Gesellschaften. Berger entwickelt seither institutionelle, wirtschaftliche und persönliche Verbindungen zwischen Wien und Ashgabat weiter.
Kulturelle Initiativen
2009 wirkte die Gesellschaft an der Gründung des Turkmenisch–Österreichischen Symphonieorchesters mit, das Musikerinnen und Musiker beider Länder bei Konzerten in Ashgabat und Österreich zusammenführt.
Berger initiierte zudem die Wiener Bälle in Turkmenistan und unterstützt Konzerte, Ausstellungen, Kulturwochen, Präsentationen und Begegnungen, die Traditionen und Gegenwart beider Länder einem neuen Publikum näherbringen.
Ehrungen und Auszeichnungen
Am 14. November 2011 erhielt sie die Ehrendoktorwürde der Staatlichen Wirtschaftsuniversität Aserbaidschans für ihren Beitrag zu Wissenschaft, Zusammenarbeit und Frieden zwischen Aserbaidschan und Österreich.
Am 10. Dezember 2014 wurde sie mit der turkmenischen Magtymguly-Pyragy-Medaille ausgezeichnet. Am 16. Dezember 2017 folgte die kasachische Jubiläums-Goldmedaille zum 25. Jahrestag der Unabhängigkeit. Im September 2024 erhielt sie die Magtymguly-Pyragy-Jubiläumsmedaille. 2026 ehrte die Stadt Wien ihr Lebenswerk für Verständigung und Kulturaustausch mit dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Wien.
Medien- und Literaturarbeit
Berger arbeitet journalistisch und redaktionell in mehreren Sprachen zu den österreichisch-turkmenischen Beziehungen. Als Korrespondentin von Turkmenportal ist sie bei österreichischen und turkmenischen Regierungspressediensten akkreditiert.
Ihre Gedichte über Wien, Ashgabat und Turkmenistan wurden in mehreren Sprachen veröffentlicht und führen die Brückenfunktion der Gesellschaft literarisch fort.
