Österreich-Turkmenische
Gesellschaft
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Am 7. Oktober 2020 fand in Berlin der Web Talk zum Thema EU-TKM-Center statt

https://www.turkmenistan-kultur.at/images/praesentation-2020/b-e (2).jpgAls Initiatoren des Round Table, der am 7. Oktober in Berlin mit Unterstützung der turkmenischen Botschaft in Deutschland stattgefunden hat, sind Günther Oettinger, ehemaliges Mitglied der Europäischen Kommission (2010-2019), Reiner Morell, Botschafter a.D. in Turkmenistan, Berlin, und Cambis Gesseljay, CEO GessCon GMBH, Köln, aufgetreten.

Nach der Begrüßung von Reiner Morell, gerichtet an alle Teilnehmer des Round Table, hat die Moderation des Web Talks Günther Oettinger übernommen.

S.E. Botschafter von Turkmenistan in Deutschland begrüsste sehr herzlich alle Teilnehmer am Web Talk und wünschte viel Erfolg im Erreichen des gesteckten Ziels.https://www.turkmenistan-kultur.at/images/praesentation-2020/b-i.jpg.png

Am Round Table, auch im ONLINE Format, haben teilgenommen: Andreas Neumann, BM für Wirtschaft und Energie; Jörg Bongartz, CEO Northern and Eastern Europe, Deutsche Bank, Frankfurt; Holger Kautzky, Commerzbank, Frankfurt; Patrick Meinhard, Bundesverband mittelständische Wirtschaft, BVMW, Berlin; Dr. Neda Berger, Präsidentin der Österreich-Turkmenischen Gesellschaft, Wien; Eduard Kinsbruner, Regionaldirektor Zentralasien, Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft; Jürgen Krahn, General Manager, CIFAL Groupe Deutschland etc.

Zwischen Turkmenistan und der Europäischen Union gibt es bereits seit Jahren zahlreiche Verbindungen und Kontakte, die jedoch ausbaufähig sind. Insbesondere in den Bereichen, wie Diplomatie, Handel, Wirtschaft, Kultur, Humanitäre Hilfe und die Umweltsicherheit im Rahmen der Initiative „Grünes Zentralasien“ sind zahlreiche Engagements vorhanden, die ausgeweitet  und verstärkt werden können.

Beim Round Table ging es um die Gründung eines Netzwerkes, welches sich die Vertiefung der europäisch-turkmenischen Wirtschaftsbeziehungen zur Aufgabe macht, wie auch das Schaffen eines Netzwerkes zwischen Wirtschaft und Politik, um bilaterale wirtschaftliche Beziehungen zu stärken und zu vertiefen.

Alle Redner waren über die die Bedeutung so eines Zentrums als zusätzliches Netzwerk einig, welches nicht als Konkurrenz zu schon bestehenden EU-Institutionen betrachtet werden sollte, sondern als eine Verstärkung der Tätigkeit der bestehenden EU-Institutionen in Turkmenistan.

Es war ein reger Austausch der Meinungen unter den Anwesenden am Round Table, wie auch unter den Teilnehmern im ONLINE Format. So hat Neda Berger die Österreich-Turkmenische Gesellschaft vorgestellt und deren Projekte in den letzten 12 Jahren seit der Entstehung. So wie das am 1. September mit "TMT Consulting Group", Ashgabat, unterschriebene Abkommen über gemeinsame Aktivitäten, deren Gebenstand die Eintwicklung und Durchführung von gemeinsamen Projekten in den Bereichen von Wirtschaft, Bauwesen, Medizin u.s.w. ist. Sie hat auch über ihre Arbeit mit "Media-Turkmen ORIENT“ als akkreditierte Korrespondentin im Pressedienst im Bundeskanzleramt berichtet, was heut zu tage sehr wichtig ist, im Kampf gegen die Fake News in der Medienlandschaft weltweit. Moderator Gunter Oettinger kommentierte den Auftritt von Berger so: "Projekte der Österreichisch-Turkmenischen Gesellschaft in Turkmenistan können für uns als gutes Beispiel dienen."

Patrick Meinhard, Bundesverband mittelständische Wirtschaft, hat mehrmals betont, die Bedeutung der Zusammenarbeit mit dem privaten Unternehmertum in Turkmenistan, in erster Linie im Bereich der Landwirtschaft. Dabei sei hier wichtig zu betonen, dass sich ein Modell bewertet hat, bei den vorhandenen Problemen direkt den Partner anzusprechen.

Jörg Bongartz, Deutsche Bank, und Holger Kautzky, Commerzbank, haben über die Zusammenarbeit mit der Zentralbank in Turkmenistan gesprochen und ihre gute Erfahrung damit.

Alle Teilnehmer waren sich einig und haben ihre Bereitschaft erklärt, solche Round Table auch weiterhin zu organisieren, um die Gespräche über die Zweckmäßigkeit einer Gründung von „EU-TKM-Center“ in Berlin weiter zu diskutieren, die auch gleichzeitig gebeten wurden, ihre Vorschläge zu diesem Thema zu unterbreiten.

Abschließend muss man festhalten, dass das erste Treffen in Berlin sehr erfolgreich verlaufen ist, und alle Teilnehmer großes Interesse für die Gründung in Deutschland eines Netzwerkes für europäisch-turkmenische Wirtschaftsbeziehungen demonstriert haben.

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