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Volkspartei siegt bei den Parlammentswahlen

20.10.2017

http://www.turkmenistan-kultur.at/images/praesentation-2017/k-u-r.jpgLiebe Leserinnen und Leser unserer Homepage!

Wir möchten Sie über die Ergebnisse der Parlamentswahlen in Österreich 2017 informieren.

Am 19. Oktober berichtete der österreichische Innenminister Wolfgang Sobotka über die abschließenden Ergebnisse der Auszählung der Stimmen bei den Parlamentswahlen in Österreich am 15. Oktober 2017.

Der Minister berichtete, dass die Wahlen die „Volkspartei“ gewonnen hat, die von dem 31-jährigen Sebastian Kurz geleitet wird.

Die Wahlbeteiligung hat 80% betragen, die größte Beteiligung in den letzten Jahren.

Diese offizielle Bestätigung der Wahlergebnisse bedeutet, dass der österreichische Politiker, Sebastian Kurz, der jüngste Politiker weltweit ist, der in den nächsten 5 Jahren an der Spitze eines europäischen Staates stehen wird.

Vor den Wahlen war Sebastian Kurz der jüngste europäische Außenminister, der Im Alter von 27 Jahren zum Außenminister wurde.

Die „Volkspartei“, deren Kurs sich vor kurzem nach rechts verschoben hat, erhielt 31,5% der Stimmen. Den zweiten Platz belegte die „Sozialdemokratische Partei “ mit 26,9% der Stimmen und den dritten Platz - die „Partei der Freiheitlichen “ mit 26%.

Vor den Wahlen leiteten die Sozialdemokraten die Regierungskoalition in Österreich.

Die österreichische "Partei der Grünen", 31 Jahre lang die Oppostionspartei im Nationalrat, erhielt nur 3,8 % der Stimmen und scheidet aus dem Parlament aus. Das ist die größte Niederlage für die österreichische "Partei der Grünen" in ihrer Geschichte.

Links stehende Parteien: Partei der "Neos" erhielt 5,3 % der Stimmen und die "Liste Pilz" - 4,4%, was als ein großer Erfolg, in erster Linie, persönlich für Peter Pilz zu bezeichnen ist, denn er hat erst vor 4 Monaten die "Partei der Grünen" verlassen und ist mit seiner neuen Bewegung, die "Liste Pilz", sehr erfolgreich zum ersten Mal zur Wahl angetreten. Diese zwei Parteien werden als Oppositionsparteien ins österreichische Parlament einziehen. Andere Parteien erhielten zusammen 2% der Stimmen.

Da die Partei von Kurz keine absolute Stimmenmehrheit erhalten hat, wird sie wahrscheinlich zusammen mit der "Partei der Freiheitlichen" eine österreichische Koalitionsregierung bilden müssen.

Da die Einwanderungsfrage die Debatte vor den Wahlen und bei den Wahlen dominierte, hat jetzt die „Partei der Freiheitlichen“ eine echte Chance, erneut in die österreichische Regierung zu gehen.

Die Bevölkerung in vielen europäischen Ländern ist über den Zustrom von Einwanderern im Jahr 2015 sehr besorgt. So kam es auch im benachbarten Deutschland zum Sieg der rechtsextremen Partei "Alternative für Deutschland", die geschaffen hat, dem Bundestag beizutreten.

Mehr als 10 Jahre regierte in Österreich die Koalition der Sozialdemokraten und der „Volkspartei“. Nun verschob sich die Stimmung bei den Wählerinnen und Wählern, wie auch in vielen europäischen Ländern, nach rechts.

Heute hat der österreichische Präsident, Alexander Van der Bellen, Sebastian Kurz mit der Regierungsbildung offiziell beauftragt. Kurz hofft, spätestens bis Weihnachten diesen Auftrag erfüllen zu können und die Regierung zu bilden.

Österreich-Turkmenische Gesellschaft

Bild: Sebastian Kurz

 

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