Österreich-Turkmenische
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Vorgeschichte. Projekt TAPI in 3 Jahren

11.11.2015

Mit der Realisierung des neuen Energie-Projekts - der zwischenstaatlichen Pipeline Turkmenistan-Afghanistan-Pakistan-Indien (TAPI) mit Kapazität von 33 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr - beginnt man im Dezember 2015.

Staats Concern „Turkmengas", gewählt zum Leiter des Projekts, und States Concern „Turkmennebigazgurlushyk" als Lieferant sind für die Projektierung und den Bau der Pipeline verantwortlich. Sie werden auch für die Finanzierung, Besitzverhältnisse und Inbetriebnahme zuständig. Die Projektierung und der Bau der Pipeline auf dem Territorium von Turkmenistan werden vom Staat Concern „Turkmengas"finanziert, wie auch von den internationalen Finanzinstituten.

Eine wichtige Rolle für die Vorbereitung des Baustarts spielte eine Entscheidung des Ausschusses über das TAPI-Projekt, an dem die Vertreter von mehreren Ministerien und die Vertreter der beteiligten Länder teilgenommen haben, sowie die Asiatische Entwicklungsbank.

Die Fragen der Finanzierung der Pipeline Turkmenistan-Afghanistan-Pakistan-Indien und des Ausbaus der Zusammenarbeit zwischen Turkmenistan und der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) waren der Gegenstand der Gespräche der Delegation Turkmenistans, die zu einem Arbeitsbesuch in die Republik der Philippinen Manila gekommen ist. Während des Dialogs waren die weiteren Maßnahmen der Zusammenarbeit mit der Asian Development Bank festgelegt, die ihren Job als Transaction Vermittler erfolgreich abgeschlossen hat, und nun bereit ist, das Projekt in die Tat umzusetzen. Während des Treffens wurde auch bestätigt, dass die Bank nicht nur an der Finanzierung des Projekts teilnimmt, sondern auch dazu beitragen wird, andere Darlehen zu gewinnen, sowie an der Koordinierung der Arbeit aller Beteiligten und Investoren teilnimmt und als Garant auftritt.

Ihr Interesse an der Durchführung des größten Projekts des Jahrhunderts - der TAPI-Gaspipeline – haben nicht nur die Teilnehmer des Projekts, sondern auch viele internationale Unternehmen zum Ausdruck gebracht. Kürzlich, die Experten des Staats Concern „Turkmengas" trafen sich mit den Vertretern mehrerer japanischer Unternehmen – „Mitsubishi“, „Chiyoda“, „Sojits“, „Itochu“ und „JGC“. Es ging dabei um einen Schlüsselfaktor bei der Diversifizierung der Versorgung und, vor allem, um den Ausbau der Gasförderung und -verarbeitung des Giganten-Ölfelds „Galkynish", dessen enorme Reserven zu der wichtigsten Ressourcenbasis für die Lieferungen von natürlichen Brennstoff in die Mitgliedsländer des internationalen Projekts -TAPI werden.

Um die notwendigen Erdgasmengen für die TAPI-Gaspipeline zu sichern, wurde ein Rahmenvertrag mit den führenden japanischen Unternehmen über die Erschließung eines Teils des Feldes "Galkynysh" unterzeichnet.

Die Fortsetzung dieser Kontakte war ein Treffen der turkmenischen Wirtschaftsexperten mit ihren Partnern in Tokyo. Es fanden auch die Gespräche mit den führenden japanischen Unternehmen und der Bank für internationale Zusammenarbeit statt, zur Frage der Durchführung gemeinsamer Projekte in der dritten Phase des Feldes "Galkynysh" – dem Bau von zwei Gasreinigungsunternehmen und sechs Gassammelpunkte für die Verarbeitung und den Export von Erdgas. Zum ersten Mal werden die ausländischen Unternehmen ein Projekt der Verdichtungsstation 10 MPa ausarbeiten, die das notwendige Maß an einer Versorgung mit fossilen Brennstoffen im Gastransportsystem

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