Österreich-Turkmenische
Gesellschaft
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Geschichte und Naturerbe

1.   Von der Antike bis zur Neuzeit

http://www.turkmenistan-kultur.at/images/praesentation/n-i-s-a.jpgAlexander der Große eroberte das Gebiet im 4. Jahrhundert v. Chr. auf seinem Weg nach Indien. 150 Jahre später errichtete das Partherreich seine Hauptstadt in Nisa, einem Gebiet um das heutige Aşhgabat. Im 7. Jahrhundert n. Chr. nahmen die Araber die Region ein, wodurch die Bevölkerung mit dem Islam und der Kultur des Nahen Ostens in Berührung kam. Um diese Zeit entwickelte sich die Seidenstraße zu einem wichtigen Handelsweg zwischen Asien und Europa.

Schon bald wurde das Gebiet des heutigen Turkmenistan als Chorasan bekannt, als der Kalif der Abbasiden, Al-Ma'mun, Merw zu seiner Hauptstadt erhob. Mitte des 11. Jahrhunderts versuchten die Seldschuken über Turkmenistan in Afghanistan einzufallen. Das Seldschuken Reich zerfiel im späten 12. Jahrhundert und die Turkmenen verloren ihre Unabhängigkeit als Dschingis Khan auf seinem Weg nach Europa die Kontrolle über die Regionen östlich des Kaspischen Meeres erlangte.

Die nächsten sieben Jahrhunderte lang lebten die Turkmenen unter verschiedenen Herrschern und führten fortwährend die Stammeskriege untereinander. Über die turkmenische Geschichte vor der russischen Besetzung im 19. Jahrhundert ist wenig bekannt. Als die Turkmenen aus dem Gebiet der Mangyşlak-Halbinsel in das heutige Kasachstan bis an die Grenzen des Iran und in das Becken des Amu-Darja wanderten, festigten sich die Stammestraditionen und entwickelten sich weiter, wodurch sie die ersten Ansätze des heutigen turkmenischen Nationalbewusstseins bilden.

2.   Die sowjetische Epoche

http://www.turkmenistan-kultur.at/images/20-jahrestag/p-f-e-r-d.jpgBis 1894 hatte das Russische Reich die Herrschaft über Turkmenistan erlangt. Die durch die Oktoberrevolution von 1917 in Russland folgende politische Unruhe führte schließlich zur Ausrufung der Turkmenischen Sozialistischen Sowjetrepublik als eine der 15 Republiken der Sowjetunion im Jahre 1924. Zu dieser Zeit wurden die heutigen Staatsgrenzen Turkmenistans gezogen. Mit dem Zerfall der Sowjetunion im Jahre 1991 wurde Turkmenistan ein eigenständiger neutraler und unabhängiger Staat.

3.   Naturerbe. Historische Denkmäler

Dank archäologischen Ausgrabungen genießt Turkmenistan seinen Weltruf als reicher Erbe der materiellen und kulturellen Denkmäler, so wie der Antike Merw und Nisa, die in die Liste des Natur-und Kulturerbes JUNESKO eingetragen sind.

http://www.turkmenistan-kultur.at/images/praesentation-2012/M-e-r-v-.jpg

Russische Flage Wappen Turkmenistan Staatsfahne Turkmenistan
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