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Am 26. September traf sich turkmenischer Präsident mit UN-Generalsekretär

27.09.2015

Am 26. September traf sich im UN-Hauptquartier in New York Präsident von Turkmenistan, Gurbanguly Berdymukhamedov, mit UN-Generalsekretär, Ban Ki-moon.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen bedankte sich beim Präsident Gurbanguly Berdimuhamedov für seine persönliche Teilnahme an der Arbeit des Gipfelforums sowie für die aktive Position von neutralem Turkmenistan in Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft der Nationen. Ein Beweis dafür sind neue Initiativen und konstruktive Vorschläge der turkmenischen Seite, um einen ausgewogenen Ansatz bei der Bewältigung der dringendsten Probleme der globalen Entwicklung in den Jahren 2016-2030 zu fördern.

Offene und friedliche Politik von Präsident Gurbanguly Berdiymukhamedov ist ein wichtiger Faktor bei der Stärkung von Frieden, Stabilität und Sicherheit in Zentralasien und im globalen Maßstab, betonte Ban Ki-moon, und unterstrich die Bedeutung des neutralen Status von Turkmenistan, dessen 20. Jahrestag in diesem Jahr in Turkmenistan gefeiert wird. Die konstruktive Rolle der turkmenischen Neutralität wurde in der neu verabschiedeten UN-Resolution „Ständige Neutralität Turkmenistans" im Juni 2015 bei der 69. Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen noch einmal bestätigt.

Präsident Gurbanguly Berymukhamedov bedankte sich beim Generalsekretär der Vereinten Nationen für den herzlichen Empfang und gratulierte in der Person des Generalsekretärs der UN-Organisation zum 70. Jahrestag  ihrer Tätigkeit und zum Jubiläum der Generalversammlung, ebenso wie zu den Leistungen der UN-Organisation, einschließlich die Umsetzung des 15-Jahres-Programms  "Millennium Development Goals" der Vereinten Nationen,  sowie zu den Fortschritten bei der Lösung der Fragen im Zusammenhang mit der Umwelt, Klimawandel und der Politik der Gleichstellung der Geschlechter.

Während des Treffens tauschten die Seiten ihre Ansichten über den aktuellen Stand und die Perspektiven der bilateralen Zusammenarbeit aus, im Rahmen der tiefgreifenden positiven Erfahrungen der Partnerschaft und einer Reihe von erfolgreich umgesetzten gemeinsamen Projekten in verschiedenen Bereichen.

Ein markantes Beispiel dafür ist das Regionalzentrum der Vereinten Nationen für vorbeugende Diplomatie für Zentralasien (UNRCCA) in Ashgabat, das sich in den Jahren seines Bestehens zu einer effektiven Verhandlungsplattform für einen konstruktiven Dialog zwischen den Vereinten Nationen und Länder der Region entwickelt hat, dazu gehören auch Wasser- und Energiefragen, Bekämpfung des Drogenhandels und des internationalen Terrorismus.

Der UN-Generalsekretär bedankte sich beim turkmenischen Präsidenten für die umfassende Hilfe bei den Abrüstungsprozessen in Asien, wie auch für die Sicherstellung der globalen Energiesicherheit und des Umweltschutzes, sowie für die humanitären Maßnahmen, einschließlich die Probleme der Migration, die Unterstützung von Flüchtlingen und Staatenlosen.

Der UN-Generalsekretär betonte auch den erheblichen Beitrag von Turkmenistan zur friedlichen Entwicklung und der Wiederherstellung der sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur des benachbarten Afghanistan, das wiederum einen positiven Einfluss auf die Situation in der ganzen Region ausübt.

Ein wichtiger Aspekt der internationalen Probleme ist die Energiesicherheit. Präsident Gurbanguly Berdymuhhamedov wies darauf hin, dass ein bedeutender Schritt in diese Richtung die Verabschiedung von zwei Resolutionen der Vereinten Nationen über einen zuverlässigen und stabilen Transit von Energieressourcen ist, die von allen UN-Mitgliedstaaten unterstützt wurde. Turkmenistan wird auch weiterhin die Aktivitäten der internationalen Expertengruppe unterstützen, ebenso wie die Verbesserung eines sinnvollen Dialogs als ein wesentliches Element der globalen Agenda, sagte der Präsident.

In Bezug auf die Ziele der nachhaltigen Entwicklung für die Zeit nach 2015, wies Präsident Gurbanguly Berdymukhamedov auf die von Turkmenistan konkreten Energie- und Verkehrsprojekte hin, wie der Bau der Pipeline „Turkmenistan-Afghanistan-Pakistan-Indien (TAPI)“, um eine kombinierte Transitverkehrsinfrastruktur zu entwickeln und einen echten Beitrag zu einer nachhaltigen sozioökonomischen Entwicklung der zentralasiatischen Staaten zu leisten.

Der UN-Generalsekretär lobte den Charakter der demokratischen Prozessen und großen sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen, die in Turkmenistan stattfinden, vor allem in Bildung, Gesundheit, Sozialwesen, und zeigte sich zuversichtlich, dass durch weitere Schritte in diese Richtung Turkmenistan zu einem der erfolgreichsten und wohlhabenden Staaten entwickeln wird.

Feststellend, dass die wichtigsten Ziele der turkmenischen Innen- und Außenpolitik im Einklang mit den wichtigsten Zielen der Vereinten Nationen stehen, bekräftigte Präsident Gurbanguly Berdymukhamedov die Bereitschaft für eine wirksame Zusammenarbeit, um die dauerhaften und kreativ- humanistischen Idealen der Menschheit zu erreichen, die auf der Grundlage der Arbeit der Vereinten Nationen aufgebaut sind.

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