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Kaspiy – Meer der Freundschaft und Zusammenarbeit

17.04..2014

http://www.turkmenistan-kultur.at/images/praesentation-2012/b-i-i.jpgDas Kaspische Meer, das an der Grenze zwischen Europa und Asien liegt, ist das größte Binnengewässer der Welt und eine natürliche Perle mit der gesamt Fläche von Viertausender Quadratkilometern. Die maximale Tiefe des Meeres beträgt mehr einen Kilometer. Die Kaspische Region ist eines der wichtigsten geopolitischen und wirtschaftlichen Zentren Eurasiens, desto signifikanter wird das Besterben, ein komplettes und robustes System der Umweltsicherheit weltweit zu schaffen. Dies ist abhängig von der Umsetzung der Partnerschaft von Anrainerstaaten mit Internationalen Organisationen, um vielfältige Umweltprogramme und- Projekte verwirklichen zu können.

Gerade der turkmenische Sektor des Kaspischen Meeres ist, nach den Einschätzungen der Experten, ökologisch sauber. Diesem Thema wird in der industriellen Wirtschaftsentwicklung des Landes, ebenso wie in der Verbesserung der nationalen Gesetzgebung am meisten Aufmerksamkeit geschenkt. Alle nationalen Reformprogramme im Bereich der Wirtschaft und im Sozialbereich sind aufs engste mit der Ökologie und den Umweltkomponenten verbunden

In Turkmenistan funktioniert das strenge System zum Schutz von Kaspiy. Das ist, in erster Linie die Staatliche Kommission des Landes, die sich mit den Problemen am Kaspischen Meer beschäftigt und beauftragt ist, die durchgeführten Tätigkeiten im turkmenischen Sektor des Meeres zu koordinieren, wie auch die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans von Kaspiy (NCAP ). Ziel des Plans ist, die strategische Ausrichtung für Planung und nachhaltige Entwicklung festzulegen, wie auch die Umsetzung der Maßnahmen für die Lösung von komplexen Umweltproblemen am Kaspischen Meer und der Küste, einschließlich  grenzüberschreitende Probleme, wie z.B. Überwachung der Zugvögel und der einheimischen Vögel am Kaspischen Meer u.v.a.

Turkmenistan ist seit 1995 gemeinsam mit anderen kaspischen Ländern sehr aktiv an der Umsetzung des Kaspischen Umweltprogramms beteiligt. Im Rahmen der CEP wurden vorrangige Themen und vereinbarte Rechtsrahmen zum Schutz des Kaspischen Meeres vorbereitet – wie die Rahmenkonvention der Vereinten Nationen zum Schutz des Kaspischen Meeres und der Umwelt (Konvention in Teheran), wie auch die Mechanismen für ihre Umsetzung.

Turkmenistan hat die Konvention im Jahr 2004 ratifiziert und am 12. August 2006, nachdem sie von allen Anrainerstaaten ratifiziert wurde, ist sie offiziell in Kraft getreten. Seit 12. August wird in ganz Turkmenistan dieses Datum als Feiertag „Tag von Kaspiy“ gefeiert.

Kaspische Länder haben bereits zwei Protokolle zur dieser Konvention angenommen: Protokoll über die regionale Vorsorge, Bekämpfung und Zusammenarbeit im Falle von Ölverschmutzung (unterzeichnet von Kaspischen Ländern im August 2011 in Aktau, Kasachstan ); Protokoll zum Schutz des Kaspischen Meeres gegen Verschmutzung von Landquellen und bei Land- Aktivitäten (unterzeichnet in Moskau im Dezember 2012). Kurz vor dem Abschluss stehen zwei weitere Dokumente – Biodiversität Protokoll und Protokoll über die Umweltverträglichkeitsprüfung, bezogen auf grenzüberschreitende Fälle (EIA).

Es ist hier wichtig zu betonen, dass mit der Koordinierung der sektorenübergreifenden Aktivitäten in der Küstenzone am Kaspischen Meer das Landeskomitee beim Präsidenten von Turkmenistan beauftragt ist. Naturschutzministerium von Turkmenistan sichert die Umsetzung der Staatlichen Politik und gesetzliche Regelung der Umweltfragen, einschließlich die Umweltüberwachung.

Turkmenistan ist im Koordinierungsausschuss für Hydrometeorologie und Überwachung der Verschmutzung am Kaspischen Meer (CASPCOM) zusammen mit anderen Anrainerstaaten tätig. Nach der Charta der Organisation wird alle zwei Jahre einer von Kaspischen Ländern als Leiter des Ausschusses gewählt, den Vorsitz 2013-2014 führt Turkmenistan.

Als Ergebnis der im November 2013 stattgefundenen 18.Tagung von CASPCOM, wurde ein Entwurf des Gesetzes über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Hydrometeorologie am Kaspischen Meer angenommen und das Memorandum der Understanding zwischen dem Koordinierungsausschuss für Hydrometeorologie und Überwachung der Verschmutzung am Kaspischen Meer und der Rahmenkonvention zum Schutz des Kaspischen Meeres und der Meeresumwelt unterzeichnet.

Nach einer Volkshypothese, hat das Kaspische Meer seinen Namen zu Ehren der alten Züchterstämme bekommen, die im 1.Jahrtausend v. Chr. in der Süd- Westküste des Kaspischen Meeres lebten. Es existierten bei verschiedenen Stämmen und Völkern insgesamt mehr als 70 verschiedene Namen, die das Kaspische Meer getragen hat. Von Norden bis Süden erstreckt sich Kaspiy auf mehr als Tausend Kilometer, auch das Klima ist hier sehr unterschiedlich. Wechselhaftes Wetter wird durch das Eindringen von kalter Polarluft und warmer Luft verursacht – aus dem Mittelmeer und dem Iran, das sind auch atlantische Luftmassen und die Trockenluft aus Zentralasien.

Der Salzgehalt des Kaspischen Meeres ist gering, was Kaspiy sehr stark von anderen Meeren unterscheidet. Es Ist die Heimat von über 500 Pflanzenarten und über 800 Arten von Fischen und Tieren. Als Folge der häufigen und erheblichen Schwankungen im Salzgehalt hat Kaspiy große Veränderungen erlebt. Außerdem leben hier die Eindringlinge aus der Arktis und dem Mittelmeer, eine große Gruppe bilden die Organismen aus dem Süßwasser.

Hoher Grad der Kaspischen Biodiversität, vorteilhafte geographische Lage, Kohlenwasserstoffe, Fischerei und Natürliche Ressourcen, günstige klimatische Bedingungen fördern eine dynamische Entwicklung der Kaspischen Region, wie auch die Entwicklung der Industrie, Ökonomik, Wirtschaft und Tourismus im Zentrum von Eurasien.

Turkmenistan steht an der Spitze der Umweltschutzbewegung und leistet einen großen Beitrag zur Prävention von bestehenden und möglichen Umweltproblemen in enger Zusammenarbeit mit Internationalen Fachorganisationen und Fachkräften.

Als konsequenter Verfechter des Friedens, der Harmonie und Stabilität im Kaspischen Becken, tritt der turkmenische Staat für einen konstruktiven Dialog auf der Grundlage der nationalen und internationalen Interessen auf. Dies bestätigt eindeutig der Entwurf eines neuen Nationalen Aktionsplans über die Maßnahmen im Bereich von Umweltschutz in Turkmenistan (NKPDT ). Er definiert die wichtigsten Ziele und spezifische Maßnahmen zur Vorbeugung und Verhütung der Umweltverschmutzung durch die Industrie und der Erhaltung der biologischen Vielfalt des Kaspischen Meeres durch die rationelle Nutzung seiner biologischen Ressourcen.

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