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Internationale Konferenz auf hoher Ebene „Energiesicherheit und nachhaltige Entwicklung"

Vom 17. bis 18. Oktober 2013 unter dem Vorsitz des Präsidenten Gurbanguly Berdymukhamedov fand in Turkmenistan die hochrangige Internationale Konferenz  „Energiesicherheit und nachhaltige Entwicklung – die Perspektive der OSZE“ statt.

Um an diesem internationalen Energie-Forum teilzunehmen, sind nach Ashgabat die Vertreter von mehreren internationalen Organisationen gekommen, wie auch der politischen und diplomatischen Kreisen der OSZE, die Vertreter der weltweit größten Öl-und Gasunternehmen und der Privatwirtschaft. Rund 60 Länder schickten ihre Vertreter für die Teilnahme an dieser Konferenz.

Am Vorabend des Forums fand das Treffen zwischen Gurbanguly Berdymuhhamedov und OSZE-Generalsekretär Lamberto Zannier, stellvertretendem UNO- Generalsekretär und Exekutivsekretär der Wirtschaftskommission für Europa (UNECE ) Sven Alkalaj , Amtierendem Vorsitzenden der OSZE und Außenminister der Ukraine Leonid Kozhara statt , in denen sie über die Fragen der weiteren Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheit der Energieversorgung und in anderen relevanten Bereichen diskutiert haben.

In seiner Rede bei der Eröffnung des Forums betonte der turkmenische Präsident die Unveränderlichkeit der Positionen von Turkmenistan in der internationalen Zusammenarbeit. Turkmenistan leistet als aktiver Teilnehmer im internationalen Leben einen würdigen Beitrag zum Wohlstand und der nachhaltigen Entwicklung weltweit und macht eine Reihe von wichtigen internationalen Initiativen zu aktuellen Themen.

In diesem Zusammenhang ist auch anzumerken, dass Turkmenistan eine große Aufmerksamkeit den wichtigen Fragen im Leben der heutigen und künftigen Generationen konsequent schenkt und um ihre effiziente Lösung stets bemüht ist, wovon die aktuelle internationale Konferenz auch zeugt, die von der OSZE gemeinsam mit der Ukraine abgehalten wurde, die Präsidentschaft der Organisation im Jahr 2013 übernommen hat.

Es wurde auch die positive Bedeutung der turkmenischen Zusammenarbeit mit den Partnern der OSZE in Fragen der Energiesicherheit hervorgehoben, wie auch in der Entwicklung einer Strategie für die langfristige Zusammenarbeit auf diesem Gebiet. Zu betonen sei auch, dass dieses Thema direkt auf die Stabilität der geopolitischen Lage auf dem Kontinent seine Wirkung hat, ebenso wie auf die Art und den Inhalt der Makro - ökonomischen Prozesse.

In diesem Zusammenhang wurde auf die Notwendigkeit eines verstärkten energiepolitischen Dialogs innerhalb der OSZE hingewiesen, um mehrere Mechanismen für multilaterale Konsultationen zu den politischen, finanziellen, wirtschaftlichen, technologischen und ökologischen Aspekten der Energiesicherheit zu formulieren, wie auch die Schaffung eines OSZE- Raums für multivariate Infrastruktur der internationalen Energieversorgung zu stimulieren. Es ist heute notwendig, um eine neue Ebene des Verständnisses der zeitgenössischen Realitäten vor Ort zu erreichen, ebenso wie für die Politisierung der Fragen der Energieversorgung und um eine faire, gerechte und transparente Partnerschaft zu schaffen.

Der turkmenische Präsident hat seine Überzeugung zum Ausdruck gebracht, dass die OSZE als internationale Organisation mit großem Prestige, erheblichen politischen und intellektuellen Potenzial eine führende Rolle in der Konsolidierung der Anstrengungen von Staaten für die Schaffung eines effektiven, fairen und ausgewogenen Musters von Beziehungen in den globalen Energiemärkten übernehmen kann und sollte.

Durch die Konzentration der Anstrengungen von Turkmenistan auf die Fragen der Zuverlässigkeit und Sicherheit bei der Versorgung mit Kohlenwasserstoffen zu den internationalen Märkten wurde als ein wesentlicher Bestandteil der nachhaltigen Entwicklung betont, dass die turkmenische Regierung einen neuen Vorschlag an die UNO unterbreitet hat, neue universelle Mechanismen auszuarbeiten, um zuverlässige und sichere Inbetriebnahme der internationalen Infrastruktur der Energieversorgung zu gewährleisten.

In diesem Zusammenhang hat eine besondere Bedeutung die Schaffung von neuen internationalen Routen der Versorgung auf regionaler und kontinentaler Ebene. Die Errichtung einer solchen Infrastruktur in den Dienst des Fortschritts und des Wohlbefindens von Nationen und Völkern , wie auch für die Optimierung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen ist ein Gebot des Tages, eine notwendige Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung auf globaler Ebene .

Zu einem wichtigen Teil des Prozesses gehört die Schaffung der neuen universellen internationalen Rechtsinstrumente der Vereinten Nationen zur Gewährleistung der Bedingungen für die zuverlässige und stabile Transit von Energieressourcen unter Berücksichtigung der Interessen der beiden Länder - und Transitländer, wie auch der Verbraucher. Der turkmenische Präsident hat den Vorschlag von Turkmenistan betont, eine internationale Expertengruppe zu schaffen, um ein solches Dokument vorzubereiten. Er hat auch darauf hingewiesen, dass die UNO-Generalversammlung die Resolution vom 17. Mai angenommen hat, wo es heißt, dass die Vereinten Nationen den Vorschlag der Regierung von Turkmenistan begrüßen, bis Anfang 2014 ein internationales Treffen von Experten zu diesem Thema einzuberufen. Der Präsident hat in diesem Zusammenhang an den Generalsekretär der OSZE appellierte, den Vorschlag zu überprüfen, um turkmenische Vertreter zu diesem Treffen zu delegieren.

Dann hat der Präsident alle Teilnehmer über laufende Projekte im turkmenischen Energiesektor informiert, die auf die Kooperationsstrategie und dem gegenseitigen Interesse aufgebaut sind, um die reichen Potenzialressource nicht nur in Worten, sondern auch in Taten zu nutzen, wie auch die Vorteile der geographischen Lage für die interne Entwicklung und im Interesse einer breiten internationalen Partnerschaft. In diesem Zusammenhang sollte man turkmenisches Engagement, aufgebaut auf dem Multi-Variante-Prinzip seiner Energieflüsse, richtig bewerten, insbesondere beim Bau von Export-Pipelines.

Ressource Fähigkeiten und die Vorteile der geografischen Lage des Landes sind als Faktoren des positiven Einflusses auf die Entwicklung der regionalen und interregionalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu betrachten, die auch eine wichtige Voraussetzung für die Aufrechterhaltung einer Balance der Interessen im eurasischen Energie-Raum auf der Grundlage gleichberechtigter Partner bedeutet, wie auch der Zugang zu den Quellen der turkmenischen Kohlenwasserstoffen und ihren Trägersystemen gewährleistet. Die Implementierung der neuen Energie-Projekte gemeinsam mit anderen Staaten passt gut in den Gesamtkontext der internationalen politischen Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheit der Energieversorgung, sagte Gurbanguly Berdymukhamedov und betonte in diesem Zusammenhang, dass in den letzten Jahren Turkmenistan erfolgreiche Projekte, wie die Trans-Asian Erdgastrasse von Turkmenistan nach China und die zweite Zweig von Pipeline Turkmenistan - Iran verwirklicht hat und dass in der Vorbereitung das Projekt von Pipeline Turkmenistan - Afghanistan - Pakistan – Indien ist. Der turkmenische Lider zeigte sich zuversichtlich, dass die Umsetzung all dieser Projekte der wichtigste Faktor der Geopolitik ist, der eine wichtige stabilisierende Wirkung auf die Art und Richtung der regionalen Entwicklung haben kann, ebenso wie auf die allgemeine Situation in Zentralasien und in den angrenzenden Regionen.

In diesem Zusammenhang betonte der Präsident, dass die Inbetriebnahme der neuen Pipeline-Routen aus Turkmenistan in verschiedene Richtungen eine große Unterstützung für andere Staaten der Region bietet, wie auch neue Möglichkeiten für die Schaffung der Voraussetzungen für ihre Integration in internationale Energie- Infrastrukturen und schafft damit auch zusätzliche Möglichkeiten für ihre Gasversorgung.

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