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Besuch nach Ankara

01.03.2012

In Ankara wurde über den Transport des turkmenisches Erdgases zu den Weltmärkten verhamdelt

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Im Rahmen des offiziellen Besuchs des turkmenischen Präsidenten haben am 29. Februar in Ankara die Verhandlungen zwischen Gurbanguly Berdymuhhamedov und Abdullah Gül stattgefunden.

Beide Präsidenten haben sich bereit erklärt, für beide Seiten vorteilhafte gemeinsame Anstrengungen zu unternehmen, um die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern im Bereich des Transports des turkmenischen Erdgases zu den Weltmärkten in alternative Richtungen zu fördern. Dies bestätigten gleich den Verhandlungen  beide Präsidenten in einer gemeinsamen Erklärung.

Das Dokument stellt auch fest, dass die Türkei ihre Unterstützung für das Pipeline-Projekt  "Turkmenistan - Afghanistan - Pakistan - Indien (TAPI)“ gewährleistet, die das Ziel verfolgt, die Sanierung und Entwicklung  im wirtschaftlichen und sozialen Bereich in Afganistan.

"Die Parteien unterstützen internationale Initiativen der beiden Länder, einschließlich solcher, die Sicherheit der Energieversorgung sicher stellen", - heißt es in der Erklärung

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Gaskonzern "TURKMENGAS"

http://www.turkmenistan-kultur.at/images/praesentation/DSC_0087.JPGNach 11 Monaten des Jahres 2011 hat  "Turkmengas" über 40,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas produziert. Davon wurden etwa 25 Milliarden ins Ausland exportiert. "Turkmengas" gewährleistet die Gasversorgung nach drei Richtungen: Russland, China und Iran. Das Erdgas ist der wichtigste Export Turkmenistans und macht bis zu 60 Prozent des ganzen Umsatzes des Landes aus.

Erst Anfang 2012 hat der turkmenische Präsident Gurbanguly Berdymukhamedov in seiner Rede auf die Probleme in der Öl- und Gasindustrie im Jahr 2012 aufmerksam gemacht und betonte die Notwendigkeit, "den Anteil der verarbeiteten Produkte in der Struktur des Exports von Energieressourcen deutlich zu stärken".

Nach Ergebnissen einer internationalen Prüfung ist Turkmenistans nach seinen Gasreserven das viertgrößte Land der Welt, und sein größte Feld „Galkynysh“/„Wiedergeburt“ mit Reserven von 26,2 Billionen Kubikmeter ist das zweitgrößte nach dem weltweit bekannten „Katar-iranischen South Pars Feld“.

Durch die Ausschließung des Feldes Garabil wird einen zusätzlichen Export von 1 Mrd. Kubikmeter Gas pro Jahr sichergestellt.

Im Gas-Kondensat-Feld Garabil wurde vor kurzem einen neuen Gasknoten in Betrieb genommen, um die 42-Kilometer lange Pipeline von Garabil nach Gurrukbil mit dem Erdgas zu versorgen. Zu betonen sei in diesem Zusammenhang auch, dass gleichzeitig zwei weitere Gas-Kondensat-Brunnen in Betrieb genommen wurden.

Laut einer offiziellen Mitteilung, wird in Zukunft das Feld Garabil ausgebaut und acht weitere Bohrlöcher gebohrt, die einen zusätzlichen Strom von Kohlenwasserstoffen von 1 Milliarde Kubikmeter Erdgas pro Jahr gewährleisten werden.

Mit einem System der Gastransportinfrastruktur Garabil - Gurrukbil - Dovletabad-2 wird einen langfristigen Gas-Export an die ausländischen Verbraucher sichergestellt.

www.turkmenistan.ru

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